DSGVO und KI: Was Unternehmen beim Einsatz von KI-Tools beachten müssen
Datenschutzrechtliche Grundlagen und praktische Tipps für den rechtskonformen Einsatz von KI im Unternehmen.
DSGVO und KI-Einsatz
Der Einsatz von KI-Werkzeugen bringt datenschutzrechtliche Herausforderungen mit sich. Dieser Leitfaden zeigt, worauf Sie achten müssen.
Grundprinzipien
- Datensparsamkeit: Nur notwendige Daten verarbeiten. KI-Modelle sollten keine personenbezogenen Daten speichern, die nicht für den Zweck erforderlich sind.
- Transparenz: Betroffene über den KI-Einsatz informieren. Kunden und Mitarbeiter haben ein Recht zu wissen, wann KI-Systeme Entscheidungen beeinflussen.
- Menschliche Kontrolle: Automatisierte Entscheidungen müssen überprüfbar und anfechtbar sein.
Praktische Checkliste
- Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) durchführen
- Verarbeitungsverzeichnis aktualisieren
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit KI-Anbietern abschließen
- Mitarbeiter im Umgang mit KI-Tools schulen
- Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) dokumentieren
- Löschkonzept für KI-verarbeitete Daten erstellen
Der EU AI Act
Die neue KI-Verordnung der EU bringt zusätzliche Anforderungen. Unternehmen sollten sich frühzeitig mit den Risikoklassen ihrer KI-Anwendungen auseinandersetzen.
Fazit
DSGVO-Konformität und KI-Einsatz schließen sich nicht aus — erfordern aber sorgfältige Planung.
Über den Autor
Julia Steinfeld verbindet technisches Know-how mit Change-Management-Expertise. Sie unterstützt Teams dabei, neue Technologien nicht nur einzuführen, sondern auch nachhaltig im Arbeitsalltag zu verankern. Ihr Fokus liegt auf der menschlichen Seite der Digitalisierung.
Profil ansehen