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Förderungen für Beratung & Digitalisierung

Die Digitalisierung im Mittelstand muss nicht allein aus eigener Tasche finanziert werden. Bund, Länder und Kammern stellen eine Reihe von Förderprogrammen bereit – von Zuschüssen zu Beratungskosten über zinsgünstige Kredite bis zur Förderung von Weiterbildungen. Hier finden Sie einen neutralen Überblick über die wichtigsten Programme und erfahren, wer davon profitieren kann.

Stand Juli 2026, unverbindlich. Förderkonditionen, Fördersätze und Antragsvoraussetzungen ändern sich regelmäßig und unterscheiden sich je nach Bundesland und Programm. Die folgenden Informationen sind eine unverbindliche Orientierung und stellen keine Rechts- oder Förderberatung dar. Bitte prüfen Sie die jeweils aktuellen Konditionen bei den offiziellen Quellen beziehungsweise der zuständigen Förderstelle.

BAFA-Beratungsförderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst über das Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ professionelle Beratungen. Gefördert werden unter anderem wirtschaftliche, finanzielle, personelle und organisatorische Fragen – also Themen, die bei Prozessoptimierung und Digitalisierung häufig eine Rolle spielen. Die Beratung muss durch eine für das Programm gelistete Beratungsperson erbracht werden.

Was bringt es? Ein Teil des Beratungshonorars kann als nicht rückzahlbarer Zuschuss übernommen werden; Satz und Höchstbetrag hängen von Richtlinie, Region und Unternehmenssituation ab.

Wer profitiert? Förderberechtigte kleine und mittlere Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe mit Sitz oder Betriebsstätte in Deutschland.

Offizielle Quelle: BAFA: Unternehmensberatungen für KMU

IHK-Erstberatung

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie Handwerkskammern bieten ihren Mitgliedern kostenfreie oder kostengünstige Erstberatungen an. Hier erhalten Sie eine erste Einordnung Ihres Vorhabens, einen Überblick über passende Förderprogramme und Hinweise auf weitere Anlaufstellen. Die Erstberatung ersetzt keine tiefgehende Fachberatung, hilft aber, den nächsten Schritt sinnvoll zu planen.

Was bringt es? Niedrigschwelliger, oft kostenfreier Einstieg, um Förderoptionen und Beratungsbedarf einzuschätzen.

Wer profitiert? Mitgliedsunternehmen der jeweiligen Kammer – in der Regel alle gewerblichen Betriebe einer Region.

Offizielle Quelle: IHK Köln: Unterstützung für KMU

KfW-Digitalisierungskredit

Die staatliche Förderbank KfW unterstützt Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben mit zinsgünstigen Förderkrediten. Finanziert werden können beispielsweise neue Software, die Vernetzung von Systemen, die Einführung digitaler Prozesse oder die IT-Sicherheit. Der Förderkredit ist grundsätzlich zurückzuzahlen; bei LevelUp- und HighEnd-Digitalisierung kann je nach Einstufung zusätzlich ein ERP-Förderzuschuss beantragt werden. Die Beantragung läuft über Ihre Hausbank oder einen anderen Finanzierungspartner.

Was bringt es? Zinsgünstige Finanzierung für Investitionen in Software, IT und digitale Prozesse; bei anspruchsvolleren Vorhaben kann ein ergänzender Zuschuss möglich sein.

Wer profitiert? Etablierte KMU, die in ihre Digitalisierung investieren und die Finanzierung über die Hausbank beantragen.

Offizielle Quelle: KfW: ERP-Förderkredit Digitalisierung

Qualifizierungschancengesetz (QCG)

Über die Beschäftigtenqualifizierung nach dem Qualifizierungschancengesetz kann die Bundesagentur für Arbeit Weiterbildungen fördern, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Im Fokus stehen Kompetenzen, die durch den digitalen Wandel an Bedeutung gewinnen. Je nach Unternehmensgröße und Maßnahme können Weiterbildungskosten und Teile des Arbeitsentgelts während der Schulung bezuschusst werden. Die Beratung und Antragstellung erfolgt über den Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit.

Was bringt es? Zuschüsse zu Weiterbildungskosten und gegebenenfalls zum Arbeitsentgelt während der Qualifizierung Ihrer Mitarbeitenden.

Wer profitiert? Arbeitgeber, die Beschäftigte für die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt weiterbilden möchten.

Offizielle Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Weiterbildung fördern

So unterstützt AgenticWende Sie

Viele Förderprogramme setzen voraus, dass Sie Ihren Beratungs- oder Weiterbildungsbedarf klar beschreiben können. Genau hier setzt AgenticWende an: Mit der KI-Prozessanalyse dokumentieren Sie Ihre Abläufe verständlich, erkennen konkrete Schwachstellen und erhalten eine fundierte Grundlage für Förderanträge und Beratungsgespräche. Über unser Netzwerk finden Sie zudem geeignete Beraterinnen und Berater, die Ihr Vorhaben begleiten.

Hinweis: AgenticWende ist keine Förderstelle und übernimmt keine Förderberatung. Verbindliche Auskünfte erhalten Sie ausschließlich bei den jeweils zuständigen Stellen wie BAFA, KfW, Ihrer IHK oder der Bundesagentur für Arbeit.

Bereit, Ihre Digitalisierung
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Dokumentieren Sie Ihre Prozesse, erkennen Sie Potenziale und finden Sie passende Beratung – als solide Basis für Ihr Förderprojekt.